Themen: Gesundheit
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Afrika
Eine an Ebola erkrankte Schweizerin wird nach ihrer medizinischen Evakuierung aus Nigeria am Genfer Universitätsspital behandelt. Ihr Ehemann, der als enger Kontakt gilt, befindet sich am Universitätsspital Zürich in Isolation. Beide wurden am 26. Oktober mit einem medizinischen Evakuierungsflug in die Schweiz gebracht. Das Bundesamt für Gesundheit koordiniert sich mit den beiden Spitälern und den zuständigen Kantonsbehörden und erklärt, für die Schweizer Bevölkerung bestehe kein Risiko. Seit 2019 gelten die Universitätsspitäler Genf und Zürich als nationale Referenzzentren für Krankheiten wie Ebola und verfügen über Isolierstationen sowie geschultes Personal. Die Patientin ist die Ehefrau eines Mitarbeiters der Schweizer Botschaft in Abuja; sie soll sich einige Wochen zuvor auf einer Reise nach Uganda angesteckt haben. Die Diagnose wurde am 20. Oktober gestellt. Nigeria galt seit rund zehn Jahren als ebolafrei.