Themen: Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Tessin
Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat Eolo Alberti im Fall Hospita zusätzlich wegen Urkundenfälschung angeklagt. Der Vorwurf bezieht sich auf ein Dokument zu einem in einer elektronischen Agenda eingetragenen Treffen sowie auf Unterlagen zur Aktionärsstruktur von Hospita. Die strafrechtlichen Abklärungen zu einer Anzeige und einer Meldung über diese Dokumente sind abgeschlossen; die stellvertretende Generalstaatsanwältin Chiara Borelli unterzeichnete die Anklageschrift. Sie ergänzt eine Anklage vom Oktober 2025 wegen Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung. Alberti, 68, war am 9. August 2024 festgenommen worden; die Untersuchungshaft endete am 20. September 2024.