Themen: Migration/Asyl, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Europa
Ein Schweizer Gericht hat entschieden, dass ein junger Afghane ausgeschafft werden kann, obwohl seine Heimat weiterhin als unsicher gilt. Ausschlaggebend seien seine guten Chancen, dort eine sinnvolle Perspektive aufzubauen. Der Entscheid wird als Signal für eine neue asylpolitische Richtung interpretiert und mit einer zunehmend restriktiven Haltung in der Europäischen Union verbunden. Als Beispiel nennt der Beitrag Forderungen nach Pushbacks an den EU-Aussengrenzen sowie die Lage in der spanischen Exklave Ceuta, die unter der Ankunft zahlreicher junger Marokkaner steht. Dem wird ein neu errichtetes Asylzentrum in Thürnen im Kanton Basel-Landschaft gegenübergestellt. Die Unterkunft verfüge über Zimmer und Infrastruktur nach Schweizer Standard. Daraus leitet der Beitrag die Kritik ab, solche Angebote wirkten als Anreiz für Migration nach Europa und in die Schweiz.