Themen: Innen-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden
Davos geht gegen Personen vor, die Ferienwohnungen als Erstwohnsitze ausgeben sollen. Der Landammann macht solche mutmasslichen Umgehungen von Zweitwohnungsregeln mitverantwortlich für die Wohnungsnot im Alpenort. Wer eine Ferienvilla als Erstwohnsitz kaschiere, müsse laut Beitrag mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Dem stellt der Beitrag einen nächtlichen Überfall auf ein Juweliergeschäft gegenüber. Vermummte Täter sollen vor zwei Monaten mit einem Auto rückwärts in den Laden gefahren sein, die verbarrikadierte Tür aufgebrochen und Rolex-Uhren sowie Brillanten entwendet haben. Die Tat sei aus einem Nachbarhaus gefilmt worden und habe rund zweieinhalb Minuten gedauert. Trotz schrillender Alarmanlage und wacher Nachbarschaft sei kein Polizist erschienen. Die Täter hätten die Beute in einem Fünfplätzer verstaut und seien davongefahren. Über sie und die gestohlenen Gegenstände sei seither nichts bekannt geworden. Der Beitrag kritisiert, dass die Behörden bei diesem Raub keine sichtbaren Erfolge zeigten, während sie gegen mutmassliche Zweitwohnungsbetrüger vorgingen.