Themen: KI/Digital, Bildung
Regionen: Schweiz, Romandie
Die Waadtländer Polizei hat einen 16-Jährigen im Zusammenhang mit einem Cyberangriff auf die Informatiksysteme kantonaler Mittelschulen und Berufsschulen festgenommen. Dem Jugendlichen wird vorgeworfen, zwischen dem 23. und 26. Oktober 2026 unberechtigt auf die Unterstützungsplattform der nachobligatorischen Ausbildung zugegriffen und Daten entwendet zu haben. Betroffen sein könnten Daten von rund 3500 Lehrpersonen und 38'000 Schülerinnen und Schülern. Die Generaldirektion für nachobligatorische Bildung entdeckte den unbefugten Zugriff am 26. Oktober. Auf der Plattform waren laut Polizei weder Passwörter noch schulische Daten wie Noten oder Schülerdossiers gespeichert. Die Behörden informierten die betroffenen Personen und warnten sie vor möglichen betrügerischen Nachrichten. Der Jugendliche wurde befragt, sein Informatikmaterial beschlagnahmt. Gegen ihn läuft ein Verfahren vor dem Jugendgericht.