Themen: Klima&Energie, Technologie, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, International Unbestimmt
Climeworks erhielt nach früheren Entlassungen 162 Millionen Dollar von Investoren und baut in Zürich ein Innovationszentrum für Direct Air Capture auf. Für ein geplantes Projekt in Louisiana erhielt das Unternehmen nach eigenen Angaben grünes Licht des US-Energieministeriums. Der Beitrag stellt jedoch die Leistung der isländischen Anlagen Orca und Mammoth infrage: Puro.earth habe für das Vorjahr 550 beziehungsweise 350 Tonnen verifizierte CO2-Entfernung ausgewiesen, gegenüber Nennkapazitäten von 4000 und 36’000 Tonnen jährlich. Zudem sollen frühe Kunden trotz mehrjähriger Lieferfrist noch keine Zertifikate erhalten haben, während Climeworks den Preis für DAC-Entfernung von 900 auf 450 Franken pro Tonne senkte. Der Artikel verweist ferner auf eine starke Rolle von Microsoft im Markt. Climeworks widerspricht: Nennkapazität und verifizierte Liefermengen seien unterschiedliche Kennzahlen; Mammoth befinde sich im gestaffelten Hochlauf. Das Unternehmen betont weiterhin Nachfrage, eine diversifizierte Kundschaft und sein Bekenntnis zu DAC.