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Could green molecules fuel European industries?

European Correspondent
Could green molecules fuel European industries?

Themen: Klima&Energie, Wirtschaft/Finanzen, Geopolitik

Regionen: International, Europa

Die EU-Kommission hat im Juli Änderungen am Emissionshandelssystem vorgeschlagen, die Industriebranchen wie Stahl, Chemie und Luftfahrt Emissionen bis in die 2040er-Jahre erlauben würden, statt bis 2039 auf null zu gelangen. Zudem sollen kostenlose CO2-Zertifikate länger verfügbar bleiben, jedoch an Dekarbonisierungspläne und erste Investitionen gebunden werden. Mitgliedstaaten sollen mindestens die Hälfte der Einnahmen aus bezahlten Zertifikaten für die Dekarbonisierung lokaler Industrien einsetzen. Das ETS hat seit 2013 laut Beitrag 260 Milliarden Euro eingebracht und die Emissionen der erfassten Sektoren in 20 Jahren um 50 Prozent gesenkt. Schweden und Spanien warnen, eine Lockerung belohne Nachzügler und bestrafe Unternehmen, die bereits in saubere Technik investiert haben. Als Alternativen zu fossilen Energien gelten Biomethan und grüner Wasserstoff, deren Umstellung jedoch kostspielig ist. Unsichere Regeln und schwankende fossile Preise bremsen Investitionen; ohne beschleunigte Projekte drohe Europa neue Abhängigkeit von chinesischen fossilfreien Produkten.

European Correspondent

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