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«Das Bambole war im Kern immer ein verrauchtes Kellerfestival»

WNTI
«Das Bambole war im Kern immer ein verrauchtes Kellerfestival»

Themen: Kultur, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Das Bambole-Festival in Winterthur endet im Sommer 2026 nach 20 Ausgaben. 1996 als selbstgebautes Gratis-Open-Air auf dem Radhof gestartet, entwickelte es sich während drei Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil der Winterthurer Kulturszene. Gründer Marcel Fehr sowie die OK-Mitglieder Christian Saggese und Karen Fritschi wollen bewusst mit Ansage und aus eigener Entscheidung aufhören. Die ehrenamtliche Organisation habe trotz Begeisterung zunehmend Energie gekostet; Sommerferien, berufliche Entwicklungen und Familien hätten die Prioritäten verändert. Das Festival pausierte schon nach Fehrs Ausstieg 2005 für zwei Jahre, doch der Gründer kehrte damals zurück. Ein weiteres Comeback schliessen die Verantwortlichen nun aus und wollen ihr Material weitergeben. Musikalisch blieb Bambole Punk, Rock und Metal verpflichtet und folgte keinen Trends. Die Organisatoren verstehen das Ende auch als Freiraum für jüngere Menschen, die eigene Kulturformen und Veranstaltungen aufbauen sollen.

WNTI

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