Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik, Iran Krieg
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 zerstörten die Türme des World Trade Center in New York, trafen das Pentagon und forderten insgesamt 2’977 Tote, die 19 Attentäter nicht eingerechnet. Zwei Flugzeuge schlugen kurz nacheinander in die WTC-Türme ein; beide Hochhäuser stürzten später ein. Die Anschläge lösten in New York grosse Hilfsbereitschaft aus, führten in den USA aber auch rasch zu Forderungen nach Krieg. Präsident George W. Bush rief zehn Tage später den «War on Terror» aus. Die USA griffen Afghanistan an, später folgte ohne Uno-Mandat der Irak-Krieg. Beide Kriege endeten nach hohen Opferzahlen und Milliardenkosten ohne klaren amerikanischen Erfolg. Diese Erfahrungen prägen laut dem Beitrag die heutige Skepsis gegenüber neuen Bodeneinsätzen. Sie schränkten Präsident Donald Trump im Krieg gegen Iran ein: Als verbleibende Optionen nennt der zitierte Historiker Ulrich Speck Luftangriffe und wirtschaftlichen Druck.