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«Das Massentesten hat das Sterben an Covid nicht reduziert»

Infosperber
«Das Massentesten hat das Sterben an Covid nicht reduziert»

Themen: Corona, Gesundheit, Innen-Politik

Regionen: International, Europa

Ursel Heudorf wertet deutsche Surveillance- und Sterblichkeitsdaten zur Corona-Pandemie kritisch aus. Nach ihrer Einschätzung zeigten Grippeweb, Praxissentinels und das Krankenhausmonitoring Icosari kein auffallend grosses Atemwegsinfektionsgeschehen gegenüber früheren Jahren. Eine mit Bernd Kowall vorgenommene Analyse der Jahre 2016 bis 2023 habe die höchste Übersterblichkeit 2022 ergeben, vor allem während einer starken Influenzawelle Ende Jahr. Einen Zusammenhang könne sie lediglich feststellen, keine Kausalität beweisen; Sars-CoV-2 lasse sich als Faktor nicht ausschliessen. Heudorf kritisiert, Deutschland habe seinen 2020 aktualisierten Pandemieplan weitgehend nicht umgesetzt. Lockdowns, langfristige Schulschliessungen, Maskenpflichten und Massentests seien darin nicht vorgesehen gewesen und aus ihrer Sicht nicht hinreichend evidenzbasiert. Für Schultests nennt sie jährlich rund 960 Millionen Tests, Kosten von 5,7 Milliarden Euro und hohen Ressourcenverbrauch. Künftige Entscheidungen sollten breiter abgestützt werden und Folgen für Freiheit, Würde und Selbstbestimmung berücksichtigen.

Infosperber

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