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Das Remarque-Erbe: Im Westen was Neues

Journal21
Das Remarque-Erbe: Im Westen was Neues

Themen: Kultur, Krieg&Frieden

Regionen: Schweiz, Tessin, International, Europa

Erich Maria Remarque fand in Ronco sopra Ascona am Lago Maggiore eine Wahlheimat und wurde dort 1970 neben seiner Frau Paulette Goddard beigesetzt. Die von ihm erworbene Villa und das von Remo Rossi gestaltete Grab ziehen bis heute Besucher an. Nach Hitlers Machtübernahme floh der Autor von «Im Westen nichts Neues» 1933 aus Berlin in die Schweiz; sein Antikriegsroman wurde wenig später von den Nazis verbrannt, 1938 verlor er die deutsche Staatsbürgerschaft. Über die USA, deren Staatsbürger er 1947 wurde, kehrte er 1948 an den Lago Maggiore zurück. Das Verhältnis zu Osnabrück blieb lange distanziert, ehe Auszeichnungen und die Erinnerung an seine Schwester Elfriede Scholz eine Annäherung bewirkten. Seit 1996 betreibt die Stadt das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum mit Archiv, Forschung und Dauerausstellung. Bis Ende 2028 soll es mit EU- und Landesmitteln von knapp 1,3 Millionen Euro erneuert werden.

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