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Der Bartholomäustag – von Marktrechten und alten Handelswegen

Frutiglaender
Der Bartholomäustag – von Marktrechten und alten Handelswegen

Themen: Kultur, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Der Bartholomäustag vom 24. August galt lange als Ende des Sommers und Auftakt der Herbstmärkte, die bis Mariä Geburt am 8. September stattfanden. Märkte versorgten die Bevölkerung mit Spezialwaren wie Korn, Wein, Salz, Vieh oder Holz und entstanden in der Schweiz sowohl in Städten als auch in voralpinen Marktorten. Im Berner Oberland gehörten dazu unter anderem Frutigen, Unterseen, Interlaken und Spiez. Spiez erhielt 1280 von König Rudolf von Habsburg auf Bitte Richard von Corbières das Recht auf einen Wochenmarkt sowie Freiheiten königlicher Städte. Der Ort war wegen seiner Lage an Verkehrswegen über Gemmi und Lötschenpass ein wichtiger Knotenpunkt. Nach mehreren Herrschaftswechseln gelangte Spiez 1338 an Johann II. von Bubenberg und später unter bernische Landesherrschaft. Die lokalen Märkte standen im Zusammenhang mit den grossen europäischen Herbstmessen, etwa jener in Frankfurt.

Frutiglaender

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