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Das Wichtigste zu den Ausschreitungen an der Zürcher Langstrasse

TSRI
Das Wichtigste zu den Ausschreitungen an der Zürcher Langstrasse

Themen: Innen-Politik, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

An der Zürcher Langstrasse eskalierte in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine unbewilligte Demonstration von schätzungsweise 100 vermummten und verkleideten Personen. Linksautonome Gruppierungen hatten zum gewaltbereiten Widerstand aufgerufen und die Aktion mit Jugendprotesten in Paris und weiteren europäischen Städten begründet. Rund um den Helvetiaplatz brannten Müllcontainer, E-Bikes und E-Trottis; an der Zwinglistrasse geriet ein Tesla in Brand. Beschädigt wurden zudem eine VBZ-Haltestelle und ein Coop. Die Stadtpolizei setzte mit einem Grossaufgebot Wasserwerfer, Gummischrot und Reizgas ein, wobei auch unbeteiligte Passantinnen und Passanten getroffen wurden. Zwei junge Männer wurden festgenommen, 18 Personen erhielten Platzverweise. Für Sachschäden und Polizeikosten können Beteiligte vorerst nicht belangt werden: Die seit 1. Januar 2026 geltende Regelung zur Anti-Chaoten-Initiative ist wegen eines Rekurses vor Bundesgericht blockiert. Parteien kritisierten die Ausschreitungen geschlossen; Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart verteidigte das Vorgehen der Polizei und verlangte mehr Personal.

tsri.ch

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