Themen: Kultur
Regionen: Schweiz, Romandie
Das Musée des beaux-arts in Le Locle zeigt die von Francesca Seravalle konzipierte Ausstellung «Les premières photographies. Jusqu’à preuve du contraire». Sie begleitet das 200-Jahr-Jubiläum von Nicéphore Niépces 1827 mit einer grundlegenden Frage: Was kann überhaupt als erste Fotografie gelten? Statt eine einzige Ursprungsaufnahme zu feiern, ordnet die Schau verschiedene technische Verfahren, Bildmotive und Formen der Verbreitung als jeweilige «erste» Fotografien ein. Zu sehen sind etwa frühe Unterwasseraufnahmen, das bekannte erste Bild der Erde aus dem Weltraum, eine Sonnenfotografie, eine gefälschte erste Mondfotografie und das erste von der Apollo-Mission auf dem Mond deponierte Foto. Hinzu kommen frühe Akt- und Erotikfotografien sowie Beispiele für Inkjetdruck, digitale und mit Photoshop bearbeitete Bilder. Auch die ersten per E-Mail oder Mobiltelefon verschickten und im Internet publizierten Fotos gehören dazu. Neben bekannten Ikonen versammelt die Ausstellung zahlreiche Kuriositäten.