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Les Haut-Valaisans Michael Graber et Franz Ruppen espèrent tous deux succéder à Guy Parmelin au Conseil fédéral

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Les Haut-Valaisans Michael Graber et Franz Ruppen espèrent tous deux succéder à Guy Parmelin au Conseil fédéral

Themen: Partei-Politik, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden

Michael Graber und Franz Ruppen haben am Freitag gleichzeitig ihre Kandidaturen für die Bundesratswahl vom 9. Dezember angekündigt. Beide Oberwalliser wollen Guy Parmelin im Bundesrat nachfolgen. Graber ist Nationalrat und verkörpert den harten Kurs der SVP. Ruppen, Walliser Staatsrat, wird dagegen als gemässigter wahrgenommen. Der Präsident der Oberwalliser Partei, Romano Amacker, begrüsst die zwei Kandidaturen und hebt deren Bereitschaft hervor, sich für das Land einzusetzen. Als Deutschsprachige aus einem mehrheitlich französischsprachigen Kanton betonen beide Politiker ihr Verständnis für die Anliegen von Minderheiten. Während Graber im Oberwallis bereits als möglicher Kandidat gehandelt worden war, informierte Ruppen seine Partei erst am Donnerstag über seine Absicht. Er brach dafür Ferien in Italien ab. Ruppen erklärt, der Anstoss sei nach einer medialen Nennung durch Esther Friedli gekommen, seine Entscheidung sei jedoch sorgfältig abgewogen. Er gilt als dem ehemaligen SVP-Präsidenten Toni Brunner nahestehend und verantwortet im Staatsrat den Bereich Naturgefahren, der ihn auch bei der Katastrophe von Blatten forderte.

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