Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

De Paris à la jungle karen

Sept
De Paris à la jungle karen

Themen: Krieg&Frieden, Gesellschaft

Regionen: International, Südostasien

Ein Fernsehdokumentarfilm über getötete Karen-Guerilleros weckt 1986 bei einem jungen belgischen Journalisten in Paris den Wunsch, den bewaffneten Konflikt in Burma selbst zu recherchieren. Nach seiner Ausbildung arbeitet er bei Associated Press und bereitet in Bibliotheken eine Reise zur Karen National Union an der thailändisch-burmesischen Grenze vor. Die Recherche vermittelt ihm den historischen Hintergrund: Seit der Unabhängigkeit 1948 kontrollieren die Bamars als Mehrheitsgruppe die Macht, während zahlreiche ethnische Minderheiten Autonomie oder Unabhängigkeit fordern. Diese Gruppen leben vor allem in den rohstoffreichen Berg- und Waldregionen und führen seit 1948 bewaffnete Kämpfe gegen die Zentralmacht. Die Karen-Rebellion besteht seit 1949. Im Mai 1987 reist der Journalist nach Bangkok und weiter nach Mae Sot, rund 500 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt. Dort erfährt er jedoch, dass die Führung der KNU tagt und niemand ihn begleiten kann; er solle im nächsten Jahr wiederkommen. Der Bericht verknüpft diese erste gescheiterte Reise mit der persönlichen Prägung des späteren Fotojournalisten Thierry Falise.

www.sept.info

Zum Originalartikel