Themen: Iran Krieg, Geopolitik, Krieg&Frieden
Regionen: International, Westasien
Iran sucht nach Darstellung der Autorin mit regionalen Staaten nach Wegen, einen weiteren US-israelischen Krieg zu verhindern. Vertreter Irans, der Türkei, Pakistans und Saudi-Arabiens hätten in Teheran Dialog, Kooperation sowie Frieden und Sicherheit beraten. Vermittlerstaaten arbeiteten weiter mit einem 14-Punkte-Plan des sogenannten Islamabad-Abkommens, den die USA abgelehnt hätten. Teheran knüpfe eine rasche Öffnung der Strasse von Hormuz an den Abzug amerikanischer Streitkräfte aus der Golfregion und die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte. Zugleich bereite sich Iran laut zitierten Militärangaben auf einen erneuten Angriff vor und wolle die Passage kontrollieren. Der Text schildert auch den Krieg Saudi-Arabiens gegen die Houthi-Bewegung im Jemen, Schäden an Energie- und Verkehrsinfrastruktur sowie wachsenden politischen und wirtschaftlichen Druck auf die Golfstaaten. Die Autorin bewertet das Vorgehen westlicher NATO-Staaten scharf und sieht eine Verschiebung regionaler Machtverhältnisse zugunsten neuer Bündnisse.