Themen: Wissenschaft, Technologie
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Jasmin und Manon entwickelten aus bestehenden 3D-Scans und Videomaterial eine Computeranimation von Klauen. Die verfügbaren Aufnahmen machten deren Form sichtbar, nicht aber ihre Bewegung. Deshalb übertrugen sie Forschungshypothesen zu möglichen Bewegungsabläufen in ein dreidimensionales Modell, das sich simulieren und analysieren liess. Voraussetzung war die intensive Auseinandersetzung mit der Dokumentation der Forschenden: Das Team skizzierte den Ablauf und animierte die vorhandenen Scans. Zusätzlich druckten sie die Klauen mit einem 3D-Drucker aus. Die physischen Modelle halfen ihnen bei der weiteren Arbeit am digitalen Objekt. Während des Projekts trafen sie sich wiederholt mit dem Forscher Brendon Boudinot, präsentierten Zwischenergebnisse und besprachen Plausibilität sowie nötige Verbesserungen. Boudinot erhoffte sich neue Zugänge für seine Forschung; die Beteiligten gewannen den Eindruck, dass der Austausch ihm neue Ideen vermittelte. Sie verstanden die Zusammenarbeit als partnerschaftlich, nicht als Auftrag oder Dienstleistung.