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Die Femi­ni­sti­schen Streik­kol­lek­tive fordern eine massive Reduk­tion der Arbeitszeit

Das Lamm
Die Femi­ni­sti­schen Streik­kol­lek­tive fordern eine massive Reduk­tion der Arbeitszeit

Themen: Gleichstellung, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Über 130 Vertreterinnen und Vertreter von 17 feministischen Streikkollektiven haben am 3. Oktober 2026 in Lausanne die nationale Hauptforderung für den Care-Streik 2027 beschlossen. Nach mehr als sechs Stunden Debatte votierte eine klare Mehrheit für eine massive Verkürzung der Lohnarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich und ohne Arbeitsintensivierung. Zusätzlich soll unbezahlte Care-Arbeit kollektiviert werden; die Schlussformulierung verlangt zudem ein Ende der Ausbeutung bezahlter und unbezahlter Arbeit. Umstritten waren eine konkrete Wochenstundenzahl sowie die Frage, wie viele weitere Anliegen in eine einzige Forderung gehören. Vorschläge für 25 oder 35 Stunden setzten sich nicht durch. Befürworterinnen einer offenen Formulierung verwiesen auf unterschiedliche Branchenrealitäten, Gegnerinnen auf die Gefahr bloss geringfügiger Reduktionen. Diskutiert wurden auch Altersarmut, tiefe Löhne, Schutz für Gewaltbetroffene, Elternzeit, Migration und die Lage von Menschen ohne Erwerbsarbeit. Die lokalen Details und Begleittexte sollen Arbeitsgruppen später ausarbeiten.

Das Lamm

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