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«Die Grundvoraussetzungen für erfolgreichen Französischunterricht sind nicht gegeben»

Bajour
«Die Grundvoraussetzungen für erfolgreichen Französischunterricht sind nicht gegeben»

Themen: Bildung, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Im Kanton Basel-Landschaft verlangt eine Initiative des Vereins Starke Schulen beider Basel, Französisch künftig erst auf der Sekundarstufe zu unterrichten und Englisch frühestens ab der fünften Primarklasse einzuführen. Sie wurde in Liestal mit mehr als 2200 Unterschriften eingereicht. Philipp Loretz, Präsident des Lehrer*innenvereins Baselland, unterstützt den Grundsatz einer einzigen Fremdsprache auf der Primarstufe. Zwei Fremdsprachen überforderten viele Kinder, während Deutschkompetenzen zurückgingen, sagt er. Nach seiner Darstellung erreichen am Ende der Sekundarschule im Schnitt nur 54 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Grundkompetenzen in Französisch. Eine Studie von 2023 zeige zudem keinen Einfluss des Einstiegszeitpunkts auf spätere Kompetenzen. Loretz fordert weniger Überfrachtung, genügend Unterrichtszeit, bessere Lehrmittel und ausreichend qualifizierte Lehrpersonen. Ein sprachbadähnlicher Unterricht sei mit zwei Lektionen pro Woche und zu wenigen Muttersprachlern nicht realisierbar.

bajour.ch

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