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Die ideologischen Brüche in der AfD

Correctiv Schweiz
Die ideologischen Brüche in der AfD

Themen: Partei-Politik, Geopolitik, Migration/Asyl

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Vor dem AfD-Parteitag in Erfurt analysiert die Recherche zentrale ideologische Konflikte innerhalb der Partei. Streit besteht vor allem über völkische Vorstellungen, das Konzept der «Remigration», das Verhältnis zu Russland und Donald Trump, Islamfeindlichkeit, Wehrdienst und NATO. Ein Teil der Partei sucht die Nähe zum Remigrationskonzept des Rechtsextremisten Martin Sellner, das auch Staatsbürger mit Migrationshintergrund betrifft und von Gerichten als verfassungsfeindlich eingestuft wurde. Andere, etwa Maximilian Krah, fordern eine Abgrenzung. Björn Höcke, Matthias Helferich, Lena Kotré und weitere Akteure stehen für völkische Netzwerke, während Parteichefin Alice Weidel den Begriff Remigration nach Darstellung des Artikels bewusst uneindeutig verwendet. Aussenpolitisch stehen russlandnahe Vertreter, die Sanktionen und Waffenlieferungen an die Ukraine ablehnen, NATO-näheren Kräften gegenüber. Auch Trumps Politik und der Krieg gegen Iran haben innerparteiliche Spannungen verstärkt. Die Debatte über ein mögliches Parteiverbot verschärft diese Konflikte.

Correctiv

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