Themen: Technologie, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Winterthur hat die Leonie-Moser-Brücke eingeweiht, die am 13. Dezember für den Verkehr freigegeben werden soll. Das 71 Millionen Franken teure und knapp 400 Meter lange Bauwerk verbindet das Stadtzentrum mit Neuhegi und erschliesst bisher schlechter angebundene Gebiete. Fussgängerinnen, Velofahrer und Stadtbusse sollen die Brücke nutzen; die Velofahrt ist erlaubt, obwohl die Südrampe mit 9,3 Prozent deutlich steiler als die empfohlene Neigung von sechs Prozent ist. Mit der Brücke wird der Bahnhof Grüze erstmals an das Busnetz angeschlossen. Regierungsrätin Carmen Walker-Späh sieht in ihm eine zweite Drehscheibe zur Entlastung des Hauptbahnhofs. Sein volles Potenzial hängt jedoch von der geplanten Haltestelle Grüze Nord ab, deren Umsetzung nach der bundesweiten Priorisierung grosser Verkehrsprojekte unsicher ist. Ab 2030 rechnen die SBB am Bahnhof Grüze mit rund 12’000 Personenbewegungen täglich. Die Brücke ist nach der Röntgenkrankenschwester Leonie Moser benannt.