Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: Schweiz, Ostschweiz
Zsuzsanna Gahse hat mit «Angerichtet» ihr literarisches Werk erneut erweitert, obwohl sie eigentlich keine weiteren Bücher mehr schreiben wollte. Das Buch steht damit in einem Spannungsverhältnis zu ihrem angekündigten Rückzug vom Schreiben. Zugleich wirkt «Angerichtet» wie ein Kommentar auf das eigene literarische Schaffen: Es nimmt Gahses Werk nicht bloss als Vorgeschichte auf, sondern reflektiert dessen Arbeitsweise und Haltung. Die Publikation rückt eine Autorin in den Mittelpunkt, deren Schreiben durch Beiläufigkeit geprägt ist und die nun dennoch ein weiteres Buch vorlegt.