Themen: Kultur
Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn, Basel/NWCH
Ein rund 1150 Kilogramm schwerer Mühlstein ist auf den Buschberg zwischen Oberbaselbiet und Fricktal zurückgebracht worden. Der Stein steht im Zentrum einer Überlieferung von 1668: Der Müller Benedikt Martin aus Kienberg transportierte ihn damals mit 14 Pferden von Degerfelden über Rheinfelden und Wegenstetten nach Kienberg. Auf dem Buschberg soll Martin unter seinen Wagen geraten sein, jedoch unverletzt geblieben sein, weil sich ein Stein vor das Rad gelegt habe. Aus Dankbarkeit errichtete er ein Kreuz, aus dem später die Buschbergkapelle hervorging. Der Mühlstein blieb jahrhundertelang verschollen, bis er bei der Erneuerung eines Vorplatzes in Kienberg entdeckt wurde. Der Landwirt Richard Gubler erkannte seinen historischen Wert und verhinderte, dass er zerstückelt wurde. Eine Messingtafel erinnert nun an Rettung und Rückführung des Steins an den Ort der überlieferten Begebenheit.