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Die windigen Behauptungen der Schweizer Wind-Lobby

Infosperber
Die windigen Behauptungen der Schweizer Wind-Lobby

Themen: Klima&Energie, Umwelt

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Die Schweizer Windenergie kann nach Einschätzung der Autorin keine winterliche Stromlücke schliessen. Suisse-Eole betont, zwei Drittel des Windstroms würden im Winterhalbjahr produziert, und bezeichnet Windkraft als systemrelevant. Die Autorin hält entgegen, die absoluten Mengen seien sehr gering: In einer Darstellung entfielen im vergangenen Winter 54 von insgesamt 12’000 erzeugten Gigawattstunden auf Windstrom. In der Vergleichstabelle für 2016 bis 2025/26 beträgt der durchschnittliche Winterertrag 91 Gigawattstunden, gegenüber 1025 Gigawattstunden Solarstrom und durchschnittlichen Nettoimporten von 3928 Gigawattstunden. Selbst die von Suisse-Eole in Aussicht gestellten laufenden Projekte mit rund 1800 Gigawattstunden Winterstrom seien unsicher und lägen unter der bereits erzeugten Winter-Solarenergie. Von den bestehenden Anlagen erreichte einzig das Windrad in Charrat bei Martigny 6,8 Gigawattstunden im letzten Jahr; die übrigen 49 Anlagen kamen im Schnitt auf 3 Gigawattstunden. Die Autorin kritisiert auch BKW und Luzern für ähnliche Aussagen zur Versorgungssicherheit.

www.infosperber.ch

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