Themen: Gesundheit
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Der Mann einer an Ebola erkrankten Schweizerin ist am 4. November aus dem Universitätsspital Zürich entlassen worden. Er entwickelte keine Symptome und wurde ausserhalb des Spitals unter Quarantäne gestellt. Das Paar war am 26. Oktober mit einem Rega-Flugzeug aus Nigeria in die Schweiz zurückgebracht worden. Die Frau wird am Universitätsspital Genf behandelt, das aus Datenschutzgründen keine Angaben zu ihrem aktuellen Zustand macht. Bei der Rückkehr war ihr Zustand als stabil bezeichnet worden. Die Frau war am 20. Oktober in Nigeria positiv auf den Ebola-Stamm Bundibugyo getestet worden. Sie soll sich einige Wochen zuvor während einer Reise mit ihrem Mann in Uganda angesteckt haben. Anfang November überwachten die nigerianischen Behörden noch 62 Kontaktpersonen; weitere Fälle waren dort nicht bestätigt. Es ist die dritte Ebola-Behandlung in der Schweiz nach 1995 und 2014. Für den Stamm Bundibugyo gibt es weder Impfstoffe noch spezifische Behandlungen.