Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Schweizer Unternehmen reagieren laut einer Cisco-Studie häufig erst auf Cyberangriffe, statt sich vorbeugend zu schützen. Von 200 untersuchten Firmen fallen 32 Prozent in die schwächste Kategorie; weitere 40 Prozent setzen vorhandene Abwehrfähigkeiten nur in einzelnen Bereichen ein. 26 Prozent verfügen über solide Grundlagen, während zwei Prozent ihre Abwehr laufend optimieren. Die Schweiz liegt im Vergleich von neun europäischen Ländern auf dem letzten Platz. Laut den verfügbaren Angaben erlitten 94 Prozent der Schweizer Firmen im Vorjahr einen schweren Cyberangriff. Als Hindernisse nennt Cisco lange Genehmigungsprozesse, isoliert arbeitende Abteilungen und fragmentierte Daten. Nur in 30 Prozent der Fälle arbeiten Sicherheits-, Netzwerk- und IT-Abteilungen als gemeinsames Team. Für den Bericht wurden zwischen April und Mai 2026 weltweit 8000 Sicherheitsfachleute in 30 Märkten befragt, darunter 200 in der Schweiz. Die Einstufung beruht auf Angaben der Unternehmen.