Themen: Partei-Politik, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Nach den Ausschreitungen vom Vorabend in Zürich reagieren mehrere politische Parteien und Jugendorganisationen. Die Jungfreisinnigen verlangen neue Polizeistellen sowie eine bessere Ausrüstung, etwa mit Wasserwerfern und Tränengas. Die Junge SVP fordert von der Juso eine klare Distanzierung von der Gewalt und verlangt von Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart von den Grünen eine Erklärung für das erneute Chaos in der Stadt. Die SP verurteilt die Vorfälle nach Angaben ihres städtischen Präsidenten Oliver Heimgartner mit grösster Entschiedenheit. Einzelne Demonstrierende hätten offenbar Konfrontationen und Sachschäden provozieren wollen. Auch die Grünen sprechen von sinnloser Gewalt und werfen einer kleinen Gruppe vor, Jugendproteste für Unruhen zu instrumentalisieren. Die Juso erklärt, sie sei nicht beteiligt gewesen und wolle ohne Kenntnis der Einzelheiten keine vorschnellen Aussagen machen.