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Drei Jahrzehnte Showdown um die «Gisi» – das Ultimatum

WNTI
Drei Jahrzehnte Showdown um die «Gisi» – das Ultimatum

Themen: Leben, Gesellschaft, Kultur

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Immobilienverwaltung Terresta will das seit 1997 besetzte Haus an der General-Guisan-Strasse 31 in Winterthur renovieren und zu Wohnraum mit gewerblicher Nebennutzung umgestalten. Nach einem Streit über Brandschutzauflagen untersagte sie im Juni 2026 die Nutzung des Gebäudes und verlangte, dass die Bewohnerinnen und Bewohner die «Gisi» bis zum 31. Juli verlassen. Andernfalls behält sie sich eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs vor. Die Häuservernetzung und die Bewohnerschaft bestreiten, Auflagen missachtet zu haben. Sie erklären, eine verantwortliche Person für den Brandschutz genannt und dies mehrfach schriftlich bestätigt zu haben. Terresta akzeptierte diese Person jedoch nicht, weil sie an den Mieter des Kellerraums verwiesen worden war, dessen genutzter Veranstaltungsbereich über den vermieteten Raum hinausgehe. Im Keller fanden seit Februar nur noch Veranstaltungen mit höchstens 20 Personen statt. Eine Petition für einen Baurechtsvertrag erhielt über 5000 Unterschriften; ein mietrechtliches Verfahren zur Kündigung des Kellerraums läuft weiter.

WNTI

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