Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Dreyfus führt in der Studie «Wealth Management in Switzerland 2026» die Schweizer Privatbanken mit mehr als 20 Milliarden Franken verwalteten Vermögen an. Die Basler Bank erreicht 739 von 1200 Punkten vor Lombard Odier und Santander International. Bei den kleineren Instituten liegt Banco Itaú mit 794 Punkten vor der DZ Privatbank und der BG Private Bank. WealthSummit/FIN21 bewertete 70 Privatbanken in der Schweiz und Liechtenstein anhand öffentlicher Geschäftszahlen zu Wachstum, Profitabilität, Effizienz und Kapitalausstattung. Ende 2025 verwalteten sie zusammen 9,7 Billionen Franken, 12 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Nettoneugeld stieg um 9 Prozent auf 138 Milliarden Franken. Das Wachstum schlug sich jedoch nicht in besseren Erträgen nieder: Die durchschnittliche Cost-Income-Ratio verschlechterte sich von 76,7 auf 83,2 Prozent, die Eigenkapitalrendite fiel von 7,18 auf 6,40 Prozent. Regulierung, Compliance, Technologie und Personalkosten belasten die Ergebnisse. Trotz hoher Investitionen in Digitalisierung und künstliche Intelligenz stellt die Studie bislang kaum Produktivitätsfortschritte fest.