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Eigentor der USA im KI-Wettlauf – mit irreversiblen Folgen

Infosperber
Eigentor der USA im KI-Wettlauf – mit irreversiblen Folgen

Themen: KI/Digital, Geopolitik, Technologie

Regionen: International, Nordamerika, China

Die US-Regierung setzte im Juni 2026 die KI-Tools Claude Mythos 5 und Claude Fable 5 von Anthropic kurzfristig auf eine Exportkontrollliste und schaltete sie damit auch für ausländische Personen in den USA ab. Anlass war ein offenbar geglückter Jailbreak bei Modellen, die Sicherheitslücken in Software besonders wirksam erkennen können. Am 1. Juli wurde die Sperre aufgehoben, doch leistungsfähige Varianten bleiben beschränkt zugänglich. Auch OpenAIs GPT-5.6 war zeitweise nur limitiert verfügbar. Die Sperren hätten das Vertrauen in US-Anbieter beschädigt und gezeigt, dass KI-Modelle geopolitisch als Machtinstrument eingesetzt werden könnten. Davon profitierten chinesische, kostengünstige Open-Source-Modelle wie GLM-5.2, die nicht gesperrt werden können, trotz eingebauter Zensur. Die USA reagieren damit laut Beitrag auf ein Sicherheitsrisiko, das kritische Infrastrukturen weltweit betreffen kann, obwohl sie Regulierung zuvor ablehnten. Europa müsse mit leistungsfähigen Open-Source-Modellen seine Wahlfreiheit und digitale Souveränität stärken.

Infosperber

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