Themen: Partei-Politik, Demokratie
Regionen: International, Nordamerika
Die Demokraten haben nach Darstellung des Kommentars bei den US-Zwischenwahlen 54 Senatssitze erreicht und im Repräsentantenhaus deutlich zugelegt, während in Alaska und Mississippi noch ausgezählt werde. Als Gründe nennt der Autor hohe Lebenshaltungskosten, Ablehnung von Donald Trumps Politik und eine Mobilisierung gegen die Umteilung von Wahlkreisen. Die Demokraten hätten Kaufkraft und Korruption ins Zentrum ihrer Kampagne gestellt. In Texas hätten James Talarico einen Senatssitz und Gina Hinojosa das Gouverneursamt gewonnen, trotz erheblicher Unterstützung Elon Musks für die Republikaner. Der Kommentar verweist auch auf Wahlsiege Lulas in Brasilien und der Studierendenbewegung in Serbien als Hoffnungszeichen. Gleichwohl könnten die Demokraten wegen Trumps Vetomacht legislativ wenig erreichen. Der Autor fordert, aus den Kampagnen zu lernen und die mediale Gewöhnung an rechtspopulistische Positionen zu hinterfragen. Zugleich warnt er vor den Folgen von Trumps Politik und dessen verbleibender Amtszeit.