Themen: Innen-Politik, Partei-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Bei den Halloween-Ausschreitungen vom 31. Oktober rund um den Zürcher Helvetiaplatz wurden Scheiben eingeschlagen, ein Tesla angezündet und Barrikaden errichtet. Die Polizei nahm zwei Personen fest. Laut dem Kommentar verhängte die Staatsanwaltschaft gegen die 19- und 21-Jährigen per Strafbefehl unbedingte Freiheitsstrafen von sechs beziehungsweise vier Monaten. Parteien von links bis rechts verurteilten die Gewalt; bürgerliche Parteien verlangen bessere Möglichkeiten für polizeiliche Repression. Die kantonale SVP regte die Integration der Stadtpolizei in die Kantonspolizei an. Der Kommentar kritisiert insbesondere die parteipolitische Zuspitzung durch die FDP und widerspricht der Ansicht, der Krawall sei unpolitisch gewesen. Drakonische Reaktionen könnten den bevorstehenden Jugendstreik vom 20. November zusätzlich anheizen und den Graben zwischen etablierter Politik und Strasse vertiefen.