Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Ausstellung in der ehemaligen Galerie Beyeler an der Basler Bäumleingasse zeigt Arbeiten von Joel Bradish Nichols aus den Jahren 1976 bis 2020. Der US-Künstler entwickelte in New York eine Sprache aus Malerei, Skulptur und Grafik, bevor ein Brand 1985 fast sein gesamtes Werk zerstörte. Danach lebte und arbeitete er mehr als dreissig Jahre in Italien. Nach einem schweren Fahrradunfall 2002 und langem Koma konnte Nichols nicht mehr mit Ölfarben arbeiten. Mit Unterstützung seiner Frau Thessy begann er erneut zu zeichnen und nutzte fortan Farbstifte, Wachsmalstifte, Tempera und Aquarell. Die Werkschau verbindet dichte Farbflächen, feine Linien, Figuren und handschriftliche Texte. Der begleitende Katalog versammelt Werke aus allen Schaffensphasen. Kuratorin Monika Jagfeld hebt dabei nicht den biografischen Bruch, sondern wiederkehrende Landschaften, Formen und Figuren als Kontinuität hervor.