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Empa arbeitet an Risikobewertung für Chemikalien

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Empa arbeitet an Risikobewertung für Chemikalien

Themen: Wissenschaft, Umwelt, Gesundheit

Regionen: Schweiz, Ostschweiz, International, Europa

Die Empa in St. Gallen beteiligt sich am europäischen Forschungsprojekt PARC zur verbesserten Risikobewertung chemischer Stoffe. Im Bereich «Safe and Sustainable by Design» entwickeln Forschende um Bernd Nowack eine Toolbox aus Methoden und Modellen, die mögliche Gefahren neuer Chemikalien für Mensch und Umwelt schon in frühen Entwicklungsphasen erkennen soll. Erste Varianten der Toolbox wurden bereits an bekannten Chemikalien erprobt. Bei neuen Stoffen fehlen jedoch häufig Daten, weshalb Schätzungen, Modellierungen und Wahrscheinlichkeiten nötig sind. Bis zum geplanten Ende des siebenjährigen Projekts 2029 will das Team verstärkt direkt mit der Industrie arbeiten. Sicherheitsprüfungen sollen möglichst früh in industrielle Entwicklungsprozesse einfliessen. PARC wurde 2022 von der EU gestartet, vernetzt Behörden und Forschungseinrichtungen aus 29 Ländern und wird in der Schweiz vom Bundesamt für Gesundheit koordiniert.

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