Themen: Partei-Politik
Regionen: International, Europa
Zehn Tage nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin gerät Spitzenkandidatin Elif Eralp wegen ihrer früheren Mitgliedschaft bei der «Roten Hilfe» unter Druck. Der Verfassungsschutz bezeichnet die Organisation als grösste linksextremistische Organisation Berlins. Eralp verhandelt derzeit mit SPD und Grünen über eine Regierungsbildung; nach Einschätzung des SRF-Deutschland-Korrespondenten Stefan Reinhard erschwert die Bekanntwerdung ihre Gespräche zusätzlich. Bereits zuvor hatten Antisemitismusvorwürfe gegen die Linke die Verhandlungen belastet. Ob SPD und Grüne weiterhin zu einem Bündnis mit der Linken bereit sind, ist laut Reinhard offen. Als mögliche Alternative nennt er eine Zusammenarbeit der beiden Parteien mit der CDU, die damit weiterregieren könnte.