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Eskalation als Konzept ‒ der Benno-Ohnesorg-Effekt

Flimmer
Eskalation als Konzept ‒ der Benno-Ohnesorg-Effekt

Themen: Innen-Politik, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Der Beitrag zeichnet eine Eskalationsspirale rund um linke Demonstrationen in Basel nach. Als Ausgangspunkt gilt ein Polizeieinsatz gegen eine Kundgebung gegen die PNOS im November 2018, auf den Verfahren, Solidaritätsarbeit und wachsende antifaschistische Strukturen folgten. Der Autor kritisiert zugleich dogmatisch-kommunistische Gruppen, die Demonstrationen ohne Absprache in vorhersehbare Konfrontationen mit der Polizei führten. Als Beispiele nennt er eine Gegendemonstration im Oktober 2023 und eine Pro-Palästina-Kundgebung während des Eurovision Song Contest im Mai 2025, bei denen junge Teilnehmende eingekesselt oder von Polizeimitteln betroffen gewesen seien. Für die angekündigte Demonstration gegen den Zionistenkongress Ende August befürchtet er eine erneute Zuspitzung. Die Mehrdeutigkeit des Begriffs Zionismus könne gezielt Reaktionen von Behörden, Medien und Politik auslösen. Mit dem Verweis auf die Erschiessung Benno Ohnesorgs 1967 warnt der Text, harte Polizeieinsätze könnten Radikalisierungsnarrative stärken statt Extremismus einzudämmen.

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