Themen: Partei-Politik, Migration/Asyl, Demokratie
Regionen: International, Europa
Der Beitrag bewertet das Wahlergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt als Ausdruck eines europaweiten Rechtsrucks. Er argumentiert, viele Menschen hätten das Vertrauen in linke Parteien verloren und erwarteten von rechten Kräften mehr Sicherheit und Arbeitsplätze für Einheimische. Als Beispiele für Sicherheits- und Migrationsprobleme nennt der Text organisierte Kriminalität in Belgien, den Niederlanden und Schweden, die Lage im bündnerischen Misox sowie Migration in die spanische Exklave Ceuta. In Frankreich sieht er Präsident Emmanuel Macron geschwächt und erwartet einen Machtgewinn rechter Parteien. Kritisiert werden zudem Forderungen deutscher Politiker, die AfD in Ostdeutschland über Gerichte verbieten zu lassen. Der Text stellt dies als Widerspruch zum Schutz der Demokratie dar. Nach dem Wahlsieg habe es nur vereinzelte Proteste gegeben, während Vertreter jüdischer und polnischer Organisationen vor den Folgen eines Aufstiegs der Ultrarechten warnten. Abschliessend bleibt offen, ob der politische Wandel eine notwendige Korrektur oder eine Gefahr bedeutet.