Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Ein ehemaliger Credit-Suisse-Mitarbeiter beanstandet das Vorgehen der UBS wegen eines Sollsaldos auf seinem früheren CS-Personalkonto. Nach der Übernahme der Credit Suisse wurde das Konto zur UBS migriert. Mitte August betrug der Minusstand laut Schreiben 1629.34 Franken. Aufgelaufene Zinsen und Gebühren von 37.98 Franken sowie 50 Franken Mahnspesen erhöhten die Forderung auf 1717.32 Franken. Die UBS setzte dem Kunden eine Frist bis zum 28. August und verwies für Kontoüberschreitungen auf einen jährlichen Zinssatz von 12 Prozent. Bei ausbleibender Zahlung drohten die Auflösung und Sperrung von Konto, Karten und allfälligen Tresorfächern sowie der Beizug einer Inkassostelle. Die Bank erwähnte zudem die Möglichkeit, Forderungen mit weiteren Vermögenswerten des Kunden zu verrechnen. Der Betroffene verfügt nach eigenen Angaben bei UBS über ein Säule-3-Konto und ein weiteres Konto mit einigen Zehntausend Franken.