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Europe isn't getting its money's worth on defence

European Correspondent
Europe isn't getting its money's worth on defence

Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Europa

Europäische Nato-Mitglieder gaben 2025 rund 520 Milliarden Euro für Verteidigung aus, doch ihre national zersplitterten Systeme mindern den Nutzen dieser Ausgaben. Europa betreibt 14 Panzertypen und 15 Kampfflugzeugtypen, während die USA deutlich stärker standardisieren. Getrennte Produktionslinien, Ersatzteillager, Wartungsregeln und nationale Zulassungen verursachen Mehrkosten. Das Kiel Institut schätzt die dadurch verlorene Leistungsfähigkeit auf 30 bis 40 Prozent pro ausgegebenem Euro. Regierungen bevorzugen oft heimische Rüstungsaufträge wegen Arbeitsplätzen und nationaler Industrien. Fachleute schlagen einen europäischen Verteidigungsmarkt mit harmonisierten Genehmigungen, grossen gemeinsamen Bestellungen und gemeinsamen Mindeststandards vor. Auch die militärische Mobilität gilt als Problem: Truppen und Material müssen Grenzen sowie unterschiedlich belastbare Brücken, Strassen und Tunnel überwinden. Der EU-Fonds «Military Schengen» umfasst 1,7 Milliarden Euro, während der Bedarf laut Kommission über 100 Milliarden liegt. Widerstand gegen Integration bleibt gross, auch weil mehrere Staaten weiterhin amerikanische F-35 bestellen.

europeancorrespondent.com

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