Themen: Gesellschaft, Krieg&Frieden
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die Schweizer Armee bildet in jeder Rekrutenschule weiterhin junge Soldaten für die Verteidigung der Landesgrenzen aus. Dies geschieht in einer Zeit, in der Europa und andere Weltregionen aufrüsten und militärische Gefahren sichtbarer erscheinen. Viele junge Menschen erleben die Abfolge internationaler Krisen als belastend: Angst, Stress und Nachrichtenmüdigkeit prägen ihren Alltag. Die Rekrutenschule erhält dadurch eine andere Bedeutung, weil der Dienst nicht mehr ausschliesslich als Übung wahrgenommen werden könnte. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die wachsende Verunsicherung auf die Haltung junger Rekrutinnen und Rekruten gegenüber der Armee auswirkt. Zu klären ist insbesondere, ob konkrete und wahrgenommene Gefahren sie zu stärkerem oder verändertem Engagement im Militär bewegen.