Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Basel-Stadt erwartet gemäss zweiter Hochrechnung für das laufende Jahr einen Überschuss von 230 Millionen Franken. Budgetiert war ein ausgeglichenes Ergebnis. Ausschlaggebend sind vor allem höhere Einnahmen aus Unternehmenssteuern; auch der Anteil an der direkten Bundessteuer dürfte stärker ausfallen als angenommen. Dagegen bleiben die Erträge bei natürlichen Personen und aus der Ergänzungssteuer unter Budget. Das positive Ergebnis in der Erfolgsrechnung mildert die Folgen von Investitionen von 752 Millionen Franken, doch der Finanzierungssaldo beträgt weiterhin minus 273 Millionen Franken. Hinzu kam ein beantragter Nachtragskredit von 240 Millionen Franken für das Universitätsspital im Zusammenhang mit der Übernahme des Claraspitals und dem Bau des Klinikums 2. Finanzdirektorin Tanja Soland hatte bei der Budgetvorstellung trotz eines für das kommende Jahr erwarteten Plus von 43 Millionen Franken ab 2028 vor Defiziten gewarnt. Im Dezember folgt eine letzte Hochrechnung.