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Fortgesetzte russische Angriffe auf ukrainische Wohngebiete und zivile Infrastruktur

Journal21
Fortgesetzte russische Angriffe auf ukrainische Wohngebiete und zivile Infrastruktur

Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden, Geopolitik

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Ein russischer ballistischer Raketenangriff hat in der Nacht zum 14. Oktober 2026 Kiew getroffen. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko geriet ein neunstöckiges Wohnhaus in Brand; mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, mehr als zwanzig wurden verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, das Hauptziel sei die Energieinfrastruktur gewesen, insbesondere das Heizkraftwerk CHP-4. Zu weiteren Schäden und Opfern machte er zunächst keine Angaben. Selenskyj sowie sein Berater Dmytro Lytwyn kritisierten, die westlichen Partner hätten die Ukraine erneut nicht vor einfliegenden Raketen gewarnt; auch die ukrainische Luftwaffe bestätigte dies. Die Ukraine ist bei Warnungen und der Bestimmung eigener Angriffsziele stark auf westliche, besonders amerikanische Geheimdienstinformationen angewiesen. Die Vorwürfe fallen in eine Phase wachsender Spannungen mit Washington, nachdem Donald Trump die ukrainische Regierung unter Druck gesetzt und einen Kauf grosser Mengen russischen Diesels angekündigt hatte. Medien berichteten zudem über eine amerikanische Drohung, Geheimdienstinformationen einzustellen, falls die Ukraine Angriffe auf Energieanlagen in Russland fortsetze.

www.journal21.ch

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