Themen: KI/Digital, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Digitale Dienste verknüpfen IP-Adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Zahlungsdaten, Bewegungsprofile und teils biometrische Angaben zu detaillierten Profilen. Die Kolumne weist darauf hin, dass bereits gespeicherte Daten nachträglich kaum zu verbergen sind, und erläutert Möglichkeiten, die eigene Identität künftig besser zu schützen. Vorgeschlagen wird, Tails auf einem USB-Stick und den darin voreingestellten Tor-Browser zu verwenden, damit die übliche IP-Adresse nicht sichtbar wird. Für neue Dienste seien anonyme oder temporäre E-Mail-Adressen nötig; bei grossen Plattformen könnten Captchas und Telefonnummern dies erschweren. Als verschlüsselte Kommunikationsmittel werden Threema, Signal und Matrix-Clients genannt. Bei öffentlichen Beiträgen solle man Metadaten aus Bildern entfernen, Hintergründe prüfen oder auf echte Fotos verzichten. Auch Sprache und Veröffentlichungszeiten könnten Rückschlüsse auf Personen, Aufenthaltsorte und Aktivitäten zulassen. Sensible Daten sollten deshalb grundsätzlich reduziert werden.