Alex Gantner ist Finanzinvestor. Bis 2023 sass er für die FDP im Zürcher Kantonsrat. Heute ist er parteilos. 29.5.2026 Es war eine Frage der Zeit, bis sich Regierungsrat Mario Fehr (parteilos, ehemals SP) öffentlich zur Nicht-Nominierung von Ständerat Daniel Jositsch (SP) äussern würde. In seiner Replik auf insgesamt vier Fraktionserklärungen zum Terrorakt in Winterthur wandte sich „Super Mario“ mit energischer Deutlichkeit an die vereinigte Linke aus Sozialdemokraten (SP), Grünen und der Alternativen Liste. Es bringe nichts, so zu tun, als ob es kein Terrorakt gewesen sei, entgegnete der Magistrat auf die Ausführungen des linken Sprechers Benjamin Krähenmann (Grüne). Dabei verwies Fehr auf die rechtlichen Bestimmungen und das von der Bundesanwaltschaft eingeleitete Verfahren. „Alles andere, diese Tat in das Reich der Psychiatrie wegzudiskutieren, das hilft Ihnen nichts“. Die Bevölkerung würde es den Linken nicht mehr abnehmen, wenn sie jedes Mal diese Terrorakte verharmlosten, ergänzte Fehr. „Sie wollen das nicht hören, und Sie eliminieren die Letzten in Ihren Reihen, die auf diese Dinge hinweisen.“ Gemeint und namentlich auch erwähnt: Daniel Jositsch. Kämpferischer geht nicht – und einmal mehr gegen seine ehemaligen Genossen. Nach knapp 40 Jahren erfolgte der Parteiaustritt im Juni 2021. Auch andere Exponenten des sogenannt „sozial-liberalen“ Flügels haben in den letzten Jahren den Sozialdemokraten den Rücken gekehrt. Nun fehlen nur noch die Kampfansagen von Mario Fehr und Daniel Jositsch für die Wahlen im nächsten Jahr. Treten die beiden an, werden sie mit grosser Wahrscheinlichkeit mit entsprechenden Glanzresultaten wieder gewählt werden. Es geht auch darum, Sitze der SP, die sich zunehmend durch die Jungpartei Juso radikalisieren lässt, zu blockieren oder wegzuschnappen. Dass sich ein grüner No-Name-Kantonsrat aus dem Kreis 7&8 der Stadt Zürich für das heutige Votum im Kantonsrat instrumentalisieren liess, ist mehr als erklärungsbedürftig.