Themen: KI/Digital, Gesundheit
Regionen: International, Europa
Ein Cyberangriff hat einen Betreiber von Kühlanlagen des französischen Blutinstituts getroffen. In den Anlagen werden Blutspenden und lebenswichtige Blutprodukte gelagert. Nach Angaben des nationalen Transfusionsdienstes verschafften sich Hacker Zugang zu den Steuerungssystemen von drei Kühlzellen. Die Angreifer erhöhten die Temperatur in den betroffenen Zellen von minus 30 auf 110 Grad. Die französische Gesundheitsministerin und das Blutinstitut stufen den Vorfall als hybriden Angriff ein. Beide Stellen erklärten, der Angriff habe keine gesundheitlichen Auswirkungen gehabt.