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Friedenspreis an die NATO – eine Farce im historischen Rathaus zu Münster

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Friedenspreis an die NATO – eine Farce im historischen Rathaus zu Münster

Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik

Regionen: International, Nordamerika, Europa

Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe will den Westfälischen Friedenspreis im historischen Rathaus von Münster der NATO verleihen. Der Autor wertet dies als Widerspruch zum Westfälischen Frieden von 1648 und zur Vorrangstellung ziviler Konfliktlösung. Er kritisiert insbesondere die militärische Führungsrolle der USA in der Allianz, Aufrüstung, die NATO-Osterweiterung sowie frühere Interventionen in Serbien und Libyen. Seine Einschätzungen stützt er unter anderem auf Zitate von Helmut Schmidt, Eugen Drewermann und Daniele Ganser. Als Gegenreaktion haben Friedensinitiativen den Alternativen Westfälischen Friedenspreis geschaffen. Er soll alle zwei Jahre Personen oder Gruppen ehren, die gewaltfrei gegen Militarisierung eintreten. Die mit 10'000 Euro dotierte erste Auszeichnung wird am 25. September im Rathaus Münster an ein internationales Netzwerk aus Offenbach vergeben, das Verfolgte, Kriegsdienstverweigerer und Deserteure unterstützt.

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