Themen: Innen-Politik, Technologie, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der Zürcher Regierungsrat will den Kanton besser auf hybride Bedrohungen vorbereiten und dafür Hochschulen stärker mit Unternehmen aus dem Sicherheitsbereich vernetzen. Innovationen sollen rascher in die Anwendung gelangen und möglichst direkt für die Landesverteidigung genutzt werden. Im Zentrum stehen Künstliche Intelligenz, Robotik, autonome Systeme, Biometrie und Cybersicherheit. Als besondere Gefahr nennt der Kanton Drohnenangriffe, die neue Anforderungen an Schutz und Abwehr stellten. Auch Cyberattacken und Desinformation gelten als Risiken. Desinformation könne das Vertrauen in Institutionen und Medien schwächen sowie die direkte Demokratie vor Abstimmungen gezielt beeinflussen. Der Regierungsrat setzt auf die drei Massnahmen Sensibilisieren, Schützen und Vernetzen: Die Bevölkerung soll informiert, Unternehmen vor Cyberangriffen geschützt und die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Hochschulen intensiviert werden. Sicherheitsdirektor Mario Fehr verweist auf die geplante Sicherheitspolitische Strategie 2026 des Bundes und den kantonalen Beitrag zur militärischen Sicherheit der Schweiz.