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Für Sibel Arslan und Katja Christ wird es 2027 eng

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Für Sibel Arslan und Katja Christ wird es 2027 eng

Themen: Partei-Politik, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Bei den Gesamterneuerungswahlen 2027 stehen in Basel-Stadt vier Nationalratssitze zur Verfügung. Die bisherigen Mandatsträgerinnen Sarah Wyss, Patricia von Falkenstein, Sibel Arslan und Katja Christ dürften erneut kandidieren. Anders als 2023 verliert Basel diesmal keinen Sitz, dennoch wird insbesondere die Verteilung innerhalb der Listenverbindungen eng. Sibel Arslan rettete ihren Sitz 2023 knapp dank Panaschierstimmen aus dem SP-Lager. Für eine Wiederwahl braucht die Grüne erneut ein starkes Resultat im Wettbewerb mit der SP innerhalb der rot-grünen Verbindung. Katja Christ profitiert zwar vom bisherigen Vorsprung der GLP gegenüber FDP und Mitte, doch Umfragen sagen ihrer Partei Verluste voraus. Als künftige Nationalratspräsidentin könnte sie zusätzliche öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Die SVP wird gemäss Prognosen zulegen, braucht aber prominenteres Personal für eine Sitzchance. Eine bürgerliche Listenverbindung ohne GLP gilt als riskant. Wyss und von Falkenstein werden wegen ihrer Bekanntheit und stabilen Wählerbasis als relativ sicher eingeschätzt.

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