Themen: Migration/Asyl, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, International Unbestimmt
Die dominikanischen Behörden verschärfen laut Beitrag die Bedingungen für Ausländer, die im Land leben wollen. Verlangt würden ausreichende finanzielle Mittel, ein einwandfreier Leumund und gesundheitliche Untersuchungen. Eine Heirat mit einer Dominikanerin begründe keinen automatischen Aufenthaltsstatus; die Ehefrau müsse zudem nach lokalen Massstäben vermögend sein. Damit sollen Scheinehen verhindert werden. Entscheide über Migration müssten ausserhalb des Landes abgewartet werden, was sich hinziehen könne. Auch für Touristen gelte ein strenges Regime: Ihr Aufenthalt sei auf 30 Tage begrenzt, bei Überschreitungen drohten hohe Bussen. Der Autor stellt diese Praxis der Schweiz gegenüber und greift deren Migrationspolitik scharf an. Er behauptet, offene Grenzen ermöglichten auch Kriminellen und Asylsuchenden ungehinderten Zugang. Als historische Parallele erwähnt der Text den Überfall des englischen Freibeuters Francis Drake auf Santo Domingo im 16. Jahrhundert.